Welpen, Brezn, Populismus – SPD im Landkreis Roth

zu den Artikeln „SPD fordert mehr Unterstützung“ (Besuch im Rother Tierheim, HK 4.9. – RHV/ST ??) und zum Besuch von BM Andrea Nahles in Rednitzhembach (4./5.9.)

Die SPD ist auf der Suche nach einem Kompetenzfeld für ihren Landtagskandidaten. Bei der Landwirtschaft durch-gefallen, versucht man es jetzt im Handwerk – und mit Hundewelpen. Beides verstört, handelt es sich doch bei der SPD um eine Partei, die alles andere als an der Seite der Haupt- bzw. Mittelschule als erfolgreiche Basis des ländlichen Raumes und Handwerks steht. Wenn SPD-Politiker vermutete Defizite bei der Bildungsgerechtigkeit mit dem Anteil an jungen Menschen ohne Abitur unterstreichen, könnte man glatt meinen für die Sozis fange der Mensch erst mit dem Abitur an – aber „der Marcel“ kann toll Brezeln backen; und Andrea Nahles nicht mal das.

Ähnlich die Hundewelpen – bislang eine Methode neurechter Gruppierungen anschlussfähig zu werden: Die SPD wurde im Landtag mehrfach darüber aufgeklärt, dass Tierunterbringung nach Verfassung nicht Aufgabe des Freistaats ist. In der SPD-PM hört sich das dann so an „die CSU weigere sich die Situation der Tierheime zu verbessern“. Interessant, vor allem wenn darauf verwiesen wird, dass andere Bundesländer freiwillig Zuschüsse zahlen. Dass diese Schuldenhaushalte aufstellen, die die Bayern via Länderfinanzausgleich finanzieren wird verschwiegen; geht ja um süße Welpen.

Wieso bei 4,66 Mrd. Euro Umsatz mit Heimtierbedarf und –futter pro Jahr in Deutschland nicht analog zur Sektsteuer eine Steuer einführen und so diejenigen, die als Händler oder Halter den Nutzen haben auch an den Kosten für z.B. ältere ausgesetzte oder illegal importierte Tiere beteiligen? Dann könnte man halt nicht so schön auf die CSU schimpfen und den Menschen weiß machen, es würde sie nichts kosten. Erschreckend, für wie blöd die SPD den Bürger verkaufen will.

Daniel Nagl

 

 


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