Stecher von der JU werden 4. in Heideck

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Heideck (dn)
„Dass ein Boot, in dem ich sitze, als Fliegengewichts-Boot durchgeht, hätte ich auch nicht gedacht“, kommentierte der JU-Kreisvorsitzende und Ruderer Daniel Nagl das „JU-Boot“ beim traditionellen Fischerstechen des Bayernfanclub Heideck. „Das ist schon ein Nachteil, wenn man da mit der Lanze vorne auf dem Brett steht und das Boot nur von 150 und nicht von 200 Kilo stabilisiert wird“, erklärte der „Stecher“ von der JU Hilpoltstein Ralph Sattler. Dass sich das JU-Boot dennoch wacker schlug und am Ende mit Platz 4 knapp das Podest verfehlte, war wohl der Tatsache geschuldet, dass Sattler durch jahrelanges Slacklinetraining im DAV Roth eine geschulte Balance mitbrachte.

Erst über die Lucky Loser Runde und ein klares 2:0 gegen das Team „Studenten versenken“ zog die JU ins Viertelfinale ein. „Wir haben im Gegensatz zu den anderen Teams vor dem Tunier nicht trainiert und dann halt die Vorrunde zum Training genutzt“, scherzte Stabilisierungfrau Sabrina Stemplowsky. Die Jungpolitiker hatten nach drei Duellen langsam den Bogen raus und deklassierten im Viertelfinale das Team des FC Nürnberg Fanclub Heideck nach kurzem Kampf mit 2:0. Im Halbfinale gegen die späteren Sieger „Stopselclub II“ aus Laibstadt ging die JU sogar mit 1:0 in Front. Übermütig setzte Sattler dann zu einem Entscheidungsstoß an – und ging baden. 1:1. Die Erfahrung machte dann denn Unterschied. Nach langem, taktischen Behaken inklusive mehrerer Manöver und Neupositionierungen war es abermals Sattler der auf den Grund des Heidecker Wäschweiher geschickt wurde.

Im „kleinen Finale“ begegnete die JU zum zweiten Mal dem FC Bayern Fanclub. Bei der JU war nach fünf, zum Teil sehr lang andauernden, Kämpfen die Luft raus. Sattler drängte auf schnelle Entscheidungen und landete prompt zwei Mal im matschigen Nass. Platz vier für die JU, die sich damit als guter Gast erwies. Nagl bedankte sich bei der abschließenden Siegerehrung mit Landtagsabgeordneten Volker Bauer und Bürgermeister Ralf Beyer bei Ulli Winterhalter und Christian Albrecht vom FC Bayern Fanclub für die hervorragende Organisation. Für 2017 konnte er Bauer und Beyer bewegen mit einem „Promi-Boot“ anzutreten. Verschmitzt kommentieret Nagl: „Das motiviert die JU natürlich nochmal zusätzlich. Gibt doch nicht schöneres, als seinen Chef mal baden zu schicken.“

 


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