Jahresrückblick JU KV Roth: Nicht die „ewige Zukunftsreserve der CSU“

Roth (dn) 2017 war das Jahr, in dem die Junge Union von vielen Menschen erstmals wahrgenommen wurde. Sie haben erlebt, dass es die JU in der CSU gibt und sie sich zu politischen Fragen deutlich äußert – ungeachtet der CSU-Position. Daniel Matulla als stv. Bezirksvorsitzender der JU Mittelfranken und Daniel Nagl als JU-Kreisvorsitzender wurden für ihr Bekenntnis zu einer Erneuerung, zu einem neuen, kraftvollen Aufbruch im Hinblick auf den Ministerpräsidenten im Herbst kritisiert. Nun zeigt sich: es ist die richtige Entscheidung, die einige Wochen früher getroffen, die CSU wohl auch in Berlin gestärkt hätte.

2017 hat im Kreis Roth, wie in anderen bayerischen Kreisen, auch gezeigt, dass die JU sich nicht mit der Rolle der ewigen „Zukunftsreserve der CSU“ und des „jungen Arbeitstrupps“ zufrieden gibt. Dass es Christian Albrecht als auswärtiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Allersberg bis in die Stichwahl schaffte und Nagl bei der CSU-internen Bewerbung um die Bezirkstagsdirektkandidatur bei vier hochwertigen Gegenkandidaten nur knapp die Stichwahl verpasste und erfahrene Bürgermeister hinter sich ließ, zeigt, neben den engagierten jungen CSU-Ortsvorsitzenden Barbara Thäder (Greding), Patrick Seubelt (Spalt), Sebastian Ehard (Abenberg), Adrian Schöll (Rohr) und Stephan Schwendinger (Schwanstetten), dass vor allem die JU mit jungen, gut ausgebildeten und erfahrenen Kandidaten strebsam und aufrichtig auf eine Verjüngung der Politik im Generellen und der CSU im Besonderen drängt.

Dabei sind die jungen Christsozialen glaubwürdig, im Hinblick darauf, was sie versprechen, liefern und fordern. Neben den SEN-Stützpfeilern Heinz Bieberle und Eberhard Schäfer waren es Filip Balzert (Ortsvorsitzender des reaktivierten JU-Ortsverbands Wendelstein) und Nagl, die zu den aktivsten Wahlkämpfern für Marlene Mortler, MdB gehörten. Das Profil der JU im Kreis Roth unterstrichen auch 2017 wieder über 20 hochwertige Veranstaltungen. Neben geselligen Events wie dem SUP-Kurs auf dem Rothsee oder der traditionellen Europa-Exkursion, organisierte die JU größere Veranstaltungen zu Entwicklungszusammenarbeit mit Bundesminister Dr. Gerd Müller (120 Besucher in R’hembach) und zur Wolfsrückkehr u.a. mit dem Landtagsabgeordneten Volker Bauer (100 Besucher in Roth) aktivierte in Hilpoltstein den AK Europa der JU Bayern nach Neujahrsempfang mit EU-Quästor a.D. Dr. Ingo Friedrich neu und diskutierte mit jungen Bundestagsabgeordneten duale Ausbildung und Spitzentechnologie im Mittelstand, sowie mit Thomas Jarzombek, MdB die Digitalisierung des Unterrichts.

Dass 2017 durch die JU die wichtige öffentliche Debatte um die Zukunft der Bäder im Landkreis Roth angestoßen werden konnte, dass die 2015 angeregte Kanustrecke Roth-Rednitzhembach ab 2018 als LEADER-Projekt umgesetzt wird und dass durch Zusammenarbeit mit der privaten Wirtschaft zum Jahresende Förderprogramme für Schulen in Hilpoltstein und Georgensgmünd i.H.v. je 14.000 Euro für modernste Unterrichtsmedien/-konzepte auf den Weg gebracht wurden, zeugt davon, dass der Einsatz der JU im Kreis Roth – auch ohne „größere Mandate“ – nicht nur Show ist. Es bleibt abzuwarten, ob sich die „JU-Generation 2005-2010“ in den kommenden Jahren auch in besagten Mandaten bewähren darf.

Zum Jahresende wünscht der JU Kreisverband allen Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Roth eine besinnliche Zeit im Kreise ihrer Liebsten und lädt vor allem Familien mit Kindern am Samstag den 30. Dezember 2017 um 13:30 Uhr ein, gemeinsam mit Jungjäger Michael Fiegl, bei einer Winterwanderung das Leben der Tiere im winterlichen Wald zu erkunden und mit der JU bei Punsch das Jahr zu beschließen. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz in Stauf.

 

 


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