CSU-Akademieabsolvent Nagl fordert Jugend zum politischen Ehrenamt auf

 In der CSU manchmal Querdenker: Daniel Nagl (4.v.r.) bei der Aufnahme in die CSU-Akademie.

Lkr. Roth (dn) Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Daniel Nagl wurde als einer von 40 Jungpolitikern diesen Winter nach erfolgreichem Abschluss hochwertiger Seminare in die CSU-Akademie aufgenommen, mit der die Partei ihren Parteinachwuchs für öffentliche Ämter fördert. Ein erster Anlauf bei der Bezirkstagswahl für die CSU ins Rennen zu gehen scheiterte dennoch knapp an vier Gegenkandidaten zwischen 45 und 62 Jahren. Das ficht Nagl jedoch nicht an. „Die Mehrer’n san die Schwerer’n“, zitiert er den 2017 verstorbenen StM Dr. Weiß und fügt hinzu: „Aber es entspannt nach einem parteiinternen Wahlkampf, zu wissen, dass einen der eigene CSU-Bezirksvorsitzende und ein Auswahlgremium aus renommierten Wissenschaftlern, Vertretern aus Wirtschaft und Politik als Akademieabsolventen generell als zur Kandidatur geeignet betrachtet“, so der 29-Jährige.

Auch wenn es dieses Mal nicht geklappt hat; die im Jahr 2007 gegründete CSU-Akademie hält Nagl, der sich seit 13 Jahren in CSU und JU engagiert und seit 2012 als Regionalvorsitzender der Paneuropa Jugend in Franken europapolitisch unterwegs ist, für eine sinnvolle Einrichtung. Schließlich sei die Nachwuchsarbeit wie in der Wirtschaft und im Sport auch in der Politik von zentraler Bedeutung. Der JU-Kreischef appelliert daher an die Jugend, sich politisch einzubringen. „Aktuell höre ich viel von „die Politik muss weiblicher werden“. Ich glaube, vor allem ein paar mehr junge Gesichter – egal welchen Geschlechts – stünden den Volksparteien gut.“ Von Nachwuchswerbung mit Negativkampagnen im Stile der NoGroKo-Kampagene hält der junge Christsoziale nichts. „Das ist doch billigste Profilierung auf Kosten all jener in einer Partei, die wirklich Politik machen wollen. Wer so taff ist, dass er vor Ort Verantwortung übernehmen will, ist herzlich eingeladen bei uns mitzumachen“, so Nagl.

 


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