Europa leben

Vor allem das zweite Jahr der Wahlperiode 2015-17 soll unter dem Motto „Europa erleben“ stehen.

Unsere Mutterpartei, die CSU, hat bei der Europawahl 2013 ein enttäuschendes Ergebnis eingefahren, weil sie es nicht geschafft hat, die Menschen vom Wert und Potential Europas zu überzeugen. Aber Europa ist mehr als Gurkenkrümmung und Glühbirnenvorschrift. Diese Auswüchse einer überbordenden Bürokratie verschuldet die EU-EXEKUTIVE, sprich das verschulden die von den Nationalstaaten eingesetzten Kommissare, die hier ihrer Profilierungswut freien Lauf lassen. Das hat mit dem Europa, für das schon Franz Josef Strauß leidenschaftlich (auch in Straßburg als Europaabgeordneter) geworben hat, nichts zu tun. Auch das Interventionseuropa, dass wir gerade bei der Maut erleben ist – genau: die Kommission, sprich die EXEKUTIVE.

Wir wollen ein anderes Europa erleben, erklären und voranbringen,
das der Bürger; die Legislative des Straßburger Europaparlaments und das gelebte Europa der Völkerbegegnung.

Seit knapp 70 Jahren haben wir in Zentraleuropa Friede, seit etwa 30 Jahren Demokratie und selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise in Deutschland Wohlstand. Das ist nicht selbstverständlich. Aber warum gelingt es? Ganz einfach, es liegt daran, dass im letzten Jahrhundert Männer wie Churchill, Coudenhove-Kalergi, Adenauer, de Gaulle und nicht zuletzt Strauß die Vision eines Europas hatten, in dem die Nationen von Grenzen und Zöllen befreit friedlich mit – nicht nebeneinander – leben, zum Wohle aller miteinander Handel treiben und sich gemeinsam verteidigen.

Dieses Europa ist heute in weiten Teilen Wirklichkeit und schützt uns in weltpolitisch angespannter Lage (Ukraine-Konflikt, IS) nicht nur im militärischen Verbund mit den NATO-Partnern, sondern auch wirtschaftlich. Selbst der ehemalige „Exportweltmeister“ Deutschland könnte angesichts der schrumpfenden Einwohnerzahl und Bedeutung Europas nicht mehr alleine erfolgreich bestehen. Wir brauchen Europa – nur ist diese Erkenntnis noch nicht bei allen angekommen. Was für ein Europa wir wollen, darüber wollen wir im Jahr 2016 diskutieren, dass wir es brauchen steht außer Frage – dass es ein bürgernahes Europa der „großen Punkte“ sein soll ebenso. Da ein solches Europa aber auch Bürger braucht, wollen wir für Europa werben.

Vielleicht willst du uns ja Begleiten, wenn wir im Landkreis Roth mit namhaften Europapolitikern
und weltweit agierenden Unternehmern diskutieren, oder mit uns zusammen auf Exkursionen Europa hautnah erleben.

Wir würden uns freuen, mit dir auf Reise zu gehen.