Grenzerfahrungen der Jungen Union

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Roth (dn) Über das verlängerte Wochenende brach der engere Vorstand des JU-Kreisverbands Roth zu seiner ersten Herbstexkursion nach Tirol, Südtirol und an den Gardersee auf. Auf dem Programm des Vorsitzenden Daniel Nagl, seiner Stellvertreter Barbara Thäder und Christian Albrecht sowie vier weiterer Exkursionsteilnehmer standen unter anderem Gespräche mit Mandatsträgern der CSU-Partnerparteien in der Europäischen Volkspartei (EVP).

„Wir wollten uns als Kreisverband der Jungen Union der „Grenzfrage“ von verschiedenen Blickwinkeln nähern“, erklärte Nagl dem SVP-Landtagsabgeordneten Oswald Schiefer. Der langjährige Bürgermeister des Weinortes Kurtatsch gab den jungen Christsozialen mit auf den Weg, dass die Denkgrenzen des Alteingefahrenen oft über Board geworfen werden müssen, wenn man eine Gemeinde nach vorne bringen will.

Mehr an Bewahren und Sicherheit lag dem Präsidenten des Tiroler Landtags Herwig van Staa. Mit dem ÖVP-Politiker und dem Landesobmann der JVP Tirol Dominic Schrott diskutierte die JU im Plenarsaal die Auswirkungen der Flüchtlingskrise. Van Staa sprach sich für Grenzkontrollen aus und zeigte sich optimistisch, dass diese das Zusammenwachsen von Tirol und Südtirol in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trento nicht beeinträchtigten.

Neben dem Besuch des Weinfests der Rednitzhembacher Partnerkommune Bardolino diente der Aufenthalt der JU’ler am Gardasee dem Überwinden persönlicher Grenzen beim Canyoning und der Wanderung auf den 2079 Meter hohen Monte Altissimo. Dort gedachten die Jungpolitiker auch der Gefallenen des 1. Weltkriegs, die den Berg an der damaligen Grenze zwischen Österreich und Italien mit Schützengräben durchzogen.

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