Klarstellung zum Leserbrief „Viel Geld für eine „ungute Sache““

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Zum Leserbrief „Viel Geld für eine „ungute Sache“ von Klaus Schinkel vom 15. Oktober 2016 in der RHV

In einer, von der SPD-Kammerstein verteilten Broschüre befand sich in Zusammenhang mit dem Regionalmanagement der Aufruf seine Ideen für die Weiterentwicklung unserer Heimat einzubringen. Aufruf zum überparteilichen Engagement? Gefällt mir! Nur ist er Realität? Im Leserbrief des SPD-Schriftführers Klaus Schinkel wurden die Kosten des durch die JU Hilpoltstein artikulierten Vorschlags angegriffen. Zur Klarstellung: sie beliefen sich auf knapp 2.500 Euro pro Lampe. Bei 50 Lampen also 125.000 Euro. Die Idee wurde als Impuls für ein LEADER-Projekt der Rothsee-Kommunen mit den Bürgermeistern diskutiert. Nachdem der Landkreis Roth sich in den letzten Jahren so entwickelt hat, dass er 2017 Raum mit besonderem Handlungsbedarf wird, steht ein Fördersatz von 60 Prozent im Raum. EU und Freistaat würden also kräftig zuschießen. 50.000 Euro für die Weiterentwicklung des Sportlandkreises, die Sicherheit v.a. der weiblichen Jogger und eine Verbesserung der Jagd, vgl. Verbiss und Umweltschutz – da wurden schon höhere Summen für weniger Output ausgegeben. Es liegt nun bei den Kommunen den Impuls zu verfolgen – oder ihn zu verwerfen.

Gerne hätten wir auch mit Landrat Herbert Eckstein als Zweckverbandsvorsitzenden oder einem Verantwortlichen des Regionalmanagements, des BN oder des Tourismusverbandes Fränk. Seenland darüber gesprochen. Leider erhielten wir nach der Absage des Landrates auf unsere Einladungen weitere Absagen. Scheinbar kommt es doch darauf an, wer die Ideen äußert. Der LBV wurde ebenfalls eingeladen. Wir legen großen Wert auf dessen fachliche Expertise, gerade um ins Leere gehenden Unterstellungen wie „keine Gnade für Insekten und Vögel“ offene Diskussion entgegen stellen zu können. Wäre H. Schinkel anwesend gewesen, wüsste er nach den Ausführungen der Referenten, dass durch zeitlich und im Strahlwinkel regelbare LED-Lampen kaum Lichtbelastung entsteht. Der LBV-Kreisvorsitzende R. Zeiner hatte zugesagt, wurde jedoch kurzfristig durch den Naturschutzberater am Rothsee Armin Jonik vertreten, der dem LBV Kreisverband berichtet. Dieser war mir pers. nicht bekannt, weshalb ich ihn irrtümlich als H. Schad bezeichnete. Vielen Dank für den Hinweis.

Als JU haben wir den Impuls „Solarbeleuchtung um Rothsee“ in die Diskussion eingespeist. Ich danke Herrn Schinkel, dass er mit seinem Brief diese weiterträgt.

Daniel Nagl
Kreisvorsitzender Junge Union Roth


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