Für den ländlichen Raum: JU fordert Erweiterung des Baukindergeldkonzepts


Christian Albrecht (l.) übergibt zusammen mit JU-Kreischef Daniel Nagl (m.) und Bgm. Ralf Beyer  (FW, r.) die JU Forderung nach einer Erweiterung des Baukindergeldes an Marlene Mortler, MdB

Heideck (dn) Die Junge Union begrüßt den Vorstoß der CSU-Landtagsfraktion, das aktuell auf Bundesebene diskutierte Baukindergeld nach dem „Bayerischen Konzept“ auf 36.000 Euro, sprich 1.200 Euro für bis zu drei Kinder und 10 Jahre in allen Regionen Deutschlands auszuweiten. „Der Vorstoß der CSU ist wichtig, damit nicht die Verdichtung der Ballungszentren mit dem Steuergeld der Menschen in den ländlichen Räumen gefördert wird. Hier musste Bundesministerin Hendricks abermals durch die CSU daran erinnert werden, dass sie auch Bauministerin für den ländlichen Raum ist“, kommentierte JU-Kreisvorsitzender Daniel Nagl.

Zusammen mit seinem Stellvertreter Christian Albrecht und Volker Bauer, MdL wandte sich Nagl, unterstützt vom 1. Bürgermeister der Stadt Heideck Ralf Beyer (FW), außerdem mit einer Bitte an Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler: Sie fordern „bei der Ausgestaltung und Bewerbung des Baukindergeld-Antrags explizit auf die bestehenden Förderprogramme des Bundes und der jeweiligen Länder zur Sanierung von denkmalgeschützten und nichtdenkmalgeschützten Leerständen“ zu verweisen. Außerdem soll darüber nachgedacht werden, „beim Baukindergeld die Sanierung von nachweislich längerfristig bestehendem Leerstand zu fördern und geprüft werden, „ob und wie die als Erbe an die Bundesländer gefallenen Immobilien in strukturschwachen Regionen im Zusammenhang mit dem Baukindergeld als interessante und kostengünstiger zu renovierende Objekte“ beworben werden können. „Wir wollen, dass junge Bauherren dazu ermuntert werden sich nicht nur mit dem Baukindergeld beschäftigen, sondern sich auch mit der Förderung von Altbausanierungen befassen. Im besten Fall sollte hier eine zusätzliche Förderung erfolgen, um Flächenversiegelung bei gleichzeitigem Leerstand zu vermeiden und Dorfsanierungen zu fördern“, so Albrecht, der im Juli um das Amt des 1. Bürgermeisters im Markt Allersberg kandidiert.


No Replies to "Für den ländlichen Raum: JU fordert Erweiterung des Baukindergeldkonzepts"